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Ist richtig trockenes Holz zu teuer? Informieren Sie sich jetzt.

Fakten über Fakten

Anteil steigt
Im Jahr 2003 wurden in Deutschland auf 835000 Hektar NaR (ohne Wald) angebaut. Das sind etwa acht Prozent der gesamten Ackerfläche. Seit Jahren steigt dieser Anteil und wird voraussichtlich weiter wachsen.

 

Quelle Wald
Mit rund zehn Millionen Hektar ist der Wald der größte Produzent von NaR. Pro Jahr werden nur etwa 40 Millionen Kubikmeter Holz geerntet – das ist weniger als nachwächst. In Baden-Württemberg beträgt der Netto-Holzzuwachs drei Kubikmeter je Hektar und Jahr. Das eröffnet für die Energiegewinnung und die Nutzung als Bauträger Perspektiven. Insbesondere Holzpellet-Heizungen wurden in den vergangenen zwei Jahren populär.

 

Zuwachswürfel:

Das Holz, das in jeder Sekunde (!) in den deutschen Wäldern wächst, entspricht einem massiven Würfel mit der Kantenlänge von 1,55 Metern.

 

Produktionsablauf unserer Brennholzherstellung

Die 8 Schritte oder vom Baum zum fertigen Scheitholz.

1 ) Die Auswahl: Erfolgt durch den Förster. Durch seine jahrelange Ausbildung und Erfahrung entscheidet er, welche Bäume zur Fällung bestimmt sind. Brennholz wird nur das Holz, welches aus bestimmten Gründen nicht für die Industrie usw. geeignet ist. Der Preis für Industrieholz ist ca. 50-300 % höher als für Brennholz erzielt werden kann.

2 ) Der Baum wird gefällt: Meistens wird der Baum durch den Forstwirt von Hand gefällt, auch machen dies Maschinen (Harvester), diese schaffen mit einem Mann besetzt das vielfache der Holzmenge. Durch den Einsatz von Maschinen wurde auch die Unfallgefahr für den Waldarbeiter erheblich verringert.

3) Das Holzrücken: Es gibt verschiedene Möglichkeiten das Holz zur Waldstraße zu schaffen. Die wohl schwerste und teuerste Art ist dies auf den Rücken aus dem Wald zu tragen. Leichter gehts mit dem Rückezug, ein extrem geländegängiges Monstrum, welches mit einem Kran ausgestattet die Bäumstämme auflädt und diese abtransportiert. Für ganz gebliebene Stämme kommt ein schwerer Traktor mit Seilwinde zum Einsatz, welcher selbst in schwierigsten Gelände noch in der Lage ist die Bäume zu bergen.

4) Der Transport: Den Abtransport von der Waldstraße übernimmt der Fuhrunternehmer, ausgestattet mit schwerem LKW und Ladekran kann er bis zu 50 Schuttraummeter auf einmal kostengünstig zu unseren Brennholzbetrieb transportieren.

5) Die Verarbeitung: Am Brennholzbetrieb wird das Holz zuerst nach Durchmesser und Sorte sortiert und eingelagert. Danach auf den Schneidespalter zu Brennholz verarbeitet. Dies kann natürlich auch per Hand erledigt werden, ist aber wesentlich anstrengender, außerdem fehlt die Leistung, obwohl der Mann/Frau schuftet wie ein Tier.

6) Das Trocknen: Egal, ob das Holz mit der Hand oder der Maschine bearbeitet wurde, es sollte danach gestapelt und getrocknet werden. Bei uns wird dies in der Trockenkammer erledigt. Darüber hinaus wird auch Luftgetrocknet oder Frisch verkauft. Vor der Auslieferung zum Kunden wird der Trocknungsschwund von bis zu 15 % nochmals aufgefüllt, damit die Menge immer stimmt.

7) Noch ein Transport: Nach all diesen Schritten zum fertigen, trockenem Brennholz ist nochmals ein Transport zum Kunden durchzuführen. Das Verladen erfolgt mit Gabelstaplern.

8 ) Der letzte Schritt: Diesen Schritt liegt bereits bei Ihnen, im Falle, das wir das Holz nicht an ihren Bestimmungsort abliefern können, haben Sie noch die Handarbeit vor sich, das trockene Holz in Ihr Lager zu schaffen, leider geht es beim Holz nicht immer ohne Handarbeit. Der wirklich letzte Schritt ist dann das verheizen und die wohlige Wärme zu genießen.

Da bei Brennholz immer irgendwie Handarbeit vorkommt, gibt es wohl den Spruch: "Brennholz heizt dreimal, beim Schlagen, beim Aufarbeiten und beim Verheizen."

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